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Monumenta Germaniae Historica

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MGH-Archiv 338/189

1920–1923) Kehr's Etatsanmeldungen f.d. genannten Jahre mit eingehenden Begründungen Bd. 125. 8. 1920

Veränderung der Kassenführung ;3. 9. 1920

Fortfall der 2. Reg. Rats-Stelle (Mario Krammer) 4. 8. 1922

Rechenschaftsbericht über d. Rechnungsjahr 1921

Kehr's Denkschrift über die wissenschaftlichen Ausgaben und Editionen der Monumenta, insbesondere von 1916 – 1922 (aufgrund einer Anforderung des Reichsministeriums des Innern III 9877 v. 27. 11. 1922)

- eingehende Darlegung des Standes der Arbeiten -

Einige Zitate über die Bedeutung der MGH für die mittelalterliche Forschung und die Heranbildung des Gelehrten-Nachwuchses (s. Blatt 2)

Mitarbeiter:

Abegg; Friedrich Baethgen; Baist; Bastgen; Bick; Bresslau; Brinkmann; Burlage; Caspar; Chroust; Demeter; Donabaum; Ewald; Eichmann; Feigel; Fiedler; v. Gebhardt; Grauert; Hampe; Hein, Heymann, Hintze; Hans Hirsch; Hoetzsch; Hofer; Hofmeister; Krammer; Liebisch; Lüdicke; Luschin von Ebengreuth; Martin; Messler; Eugen Meyer; Ernst Müller; Naumann; v. Ottenthal; Perels; Redlich; Reinöhl; Riezler; Salomon; Seckel; Smidt; Schäfer; Schmeidler; Scholz; Schwerin; v. Schwind; Steinmeyer; Strecker; Sturen; Vaupel; Vollmer; Wibel.

 

) Zu Tit. 6 Nr. 189 – Zitate

».... Denn die Monumenta sind nicht nur eine Editionstelle, die die Aufgabe hat, die Geschichtsquellen der Vorzeit in immer verbesserten Ausgaben zu bearbeiten. Sie war und ist die hohe Schule unseres gelehrten Nachwuchses, aus der nun bereits 4 Generationen zum Teil hochberühmter Forscher und Universitätslehrer hervorgegangen sind. Hier leisten die Monumenta eine Arbeit und eine Funktion, die mindestens so wichtig ist wie jene andere. Denn indem die älteren Mitglieder der Monumenta die jungen Mitarbeiter in mehrjähriger Arbeit in allen Zweigen der gelehrten Forschung ausbilden, schaffen und erhalten sie eine für unsere Wissenschaft unentbehrliche Tradition. Darum ist die Erhaltung von einigen Assistentenstellen bei den Monumenta eine Lebensfrage – nicht nur für die Monumenta selbst, sondern für die historische Wissenschaft in Deutschland überhaupt.« (Aus Kehr's Denkschrift an den Reichsminister des Innern vom 30. 11. 1922).

».... Sie (die Zentral-Direktion) betont erneut, daß die Monumenta eines, wenn auch bescheidenen Stabes von Mitarbeitern bedürfen, nicht nur um die Arbeiten selbst vorwärts zu bringen, sondern auch weil es von jeher eine der vornehmsten Aufgaben der Monumenta gewesen ist, für die deutsche mittelalterliche Geschichte den Nachwuchs auszubilden, den die deutsche Wissenschaft nötig hat. Was das bedeutet, erläutert statt vieler Worte die Tatsache, daß in den letzten 3 Jahren unsere vier ältesten Mitarbeiter auf etatsmäßige Professuren berufen worden sind (Caspar, Königsberg; Schmeidler, Erlangen; Hofmeister, Greifswald; Perels, Berlin) (Kehr in seiner Eingabe vom 3. 7. 1923).

 

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