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Monumenta Germaniae Historica

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MGH-Archiv 338/217

1845–1863) Bd. 3

Böhmers Briefe an Pertz

betreffend: Arbeitspläne, Vorschläge und Berichte.

Geldeingänge für die MGH

Schreiben vom 13. 2. 1846 und 19. 2. 1853

Bewilligung von 6.000,- Gulden jährlich für 10 Jahre

Schreiben vom 7. und 13. 12. 1853 (Blatt 142 und 143)

Protokolle der Sitzungen der Bundesversammlungen

Schreiben vom 15. und 22. 7. 1847 (Blatt 42)

(Schreiben vom 13. 12. 1859 nicht vorhanden)

Böhmer's persönliche Verhandlungen zur Erlangung von Bundesmitteln.

siehe Schreiben vom 1. und 3. 4. 1853, 1. 7. 1853, vom 15. 5. und 23. 7. 1859, vom 23. 6. 1861.

Die Aufgaben der MGH

Schreiben vom 6. 9. 1846 und Böhmer's »Fontes«:

»Die Monumente sehe ich als das große National-Conservatorium der vaterländischen Geschichtsquellen an, neben welchen kleinere Sammlungen für den Privatbesitz und für einzelne Landschaften durchaus notwendig sind, wenn die Quellen wirklich Gemeingut werden sollen ... zwei Seiten derselben Sache, sich wechselseitig haltend und stützend. Möchten doch meine »Fontes« durch Erweiterung des teilnehmenden Publikums und als bequeme Grundlagen noch besserer Texte dereinst den Monumenten nützlich werden.«

Böhmer über den Freiherrn vom Stein und die Entwicklung der MGH.

Eingehende Schilderung über Entstehung und Betreuung der ersten Mitarbeiter Pertz, Schlosser, Büchler, Dümgè, v. Fichard, Böhmer.

Schreiben vom 27. 1. 1852

Bd. 3 Fortsetzung

Böhmer über die Zukunft der MGH

Schreiben vom 10. 7. und 8. 8. 1860

Archivalien und Briefschaften (Verzeichnis) Schreiben vom 31. 5. und 5. 6. 1852

Böhmer über den Zweck und Wert der Oktav-Ausgaben Schreiben vom 7. 5. 1847 (im Gegensatz zu dem Folio-Format)

»... der deutschen Nation ihren geschichtlichen Quellenschatz näher zu bringen, den der edle Stifter aufstellte, und für welchen wir einen guten Teil des Lebens hingegeben haben, ist nicht in einer und derselben Form zu erreichen. Mag das große Generalkonservatorium für die öffentlichen Bibliotheken in Folio erscheinen – und so gut es eben geht, in neulateinischer Brühe angerichtet werden ... ich muß an die Herzen der Menge appelieren ... und dazu können mir nur billige Oktav-Ausgaben verhelfen ...« (desgleichen Schreiben vom 21. 6. 1855 und vom 8. 8. 1860)

Böhmer über – Inhaltsverzeichnisse -

Schreiben vom 14. 4. 1847, 17. 11. 1854, 23. 3. 1860

Böhmer über Preisberechnungen – Schreiben vom 7. 5. 1847

Hessische Aufkäufe für England

Schreiben vom 17. 5. 1853 – angeführt aber nicht in der Akte)

Schreiben vom 18. 11. 1855, 11. 7. 1856

(Bodmann für Lord Spenzer in Altorp)

Historiker- und Juristen-Tagung 1. 10. 1846

Regscher/Tübingen erbat Böhmer's vorbereitende Hilfe für die Tagung, B. lehnte ab, hält Nürnberg für geeigneter als Frankfurt, seine, »nun den Freimaurern, Radikalen und Rongeauern zur Beute gewordene Vaterstadt« – Schreiben vom 5. und 6. 12. 1845 (Schreiben vom 5. 12. 1845 fehlt).

»und ... was ist von den Herren Norddeutschen zu erwarten, von denen so viele nun nicht mehr blos die Intelligenz, sondern auch die Deutschheit im Sack zu haben meinen, und welche auf der Bahn der Ketzerrichterei so wackre Fortschritte machen.« ...

Schreiben vom 22. 8. 1846 und vom 15. 11. 1846.

Böhmer über den Katholizismus

siehe Schreiben vom 4. 4. und 15. 11. 1846, 14. 4. 1850, 13. und 15. 5. 1859

interessante Reiseberichte Böhmer's 6. 11. 1847

Schweiz-Reise Schreiben 15. 1. 1846, 18. 11. 1855

Rom-Reise 1. 1. 1850

München – Cholera daselbst – 14. 9. 1854 / 1855

Österreich und die Wiener Bibliothek 12. 11. 1858

Revolution 1848

Interessante Berichte über Vaterland und Kirche vom 24. 3. 1848 (13. 4. 1848 angeführt, doch nicht vorhanden).

28. 6. 1848, 19. 11. 1848, 8. 5. 1849, 14. 11. 1850

Leichte Entfremdung zwischen Pertz und Böhmer aus politischen Gründen, siehe Schreiben vom 20. 2. 1848

Hier schreibt Böhmer über sich selbst: 21. 3. 1848??

aufgrund schlechten körperlichen Befindens wollte Böhmer sich nur noch seinen Kaiser-Regesten widmen, da er diese »... für das wichtigere, weil in Leben und Lehre eingreifendere« hält, »für das, worin ich am wenigsten leicht zu ersetzen wäre.«

Weitere Briefe über sich selbst:

vom 7. 5. 1847/19. 11. 1848/ 27. 1. und 10. 3. 1852, 25. 7. und 30. 9. 1853, 13. 5. 1859, 23. 6. und 18. 11. 1861, 14. 4. 1863

Böhmer über v. Gagern:

angeführtes Schreiben vom 22. 6. 1848 nicht vorhanden.

Schreiben vom 28. 6. 1848 / 13. 4. 1849

Böhmer über Goethe:

im Schreiben vom 3. 1. 1847 angeführt ist Goethe erwähnt; v. 27. 1. 1852 »(Briefe von Goethe fehlen, indem sie Büchler zurückbehalten zu haben scheint.)«

Böhmer über Eichhorn:

Im Schreiben vom 27. 6. 1846 ist Eichhorn nicht erwähnt.

Schreiben vom 22. 8. 1846

Böhmer über Schlosser Schreiben vom 15. 11. 1846

1845–1863) Bd. 3 Fortsetzung

Böhmer über Karl Pertz (Sohn)

Mitarbeiter ab 1. 1. 1854

(siehe Schreiben vom 21. 3. 1849 / 8. 8. 1860 / 20. 5. 1861 und 14. 4. 1863

Genannte Mitarbeiter:

Adrian Abel († 1854)

Arndt (siehe Schreiben vom 18. 11. 1861)

Bethmann (Ludw. Konrad) – wiederholte Ermahnungen um Ablieferung der Materialien und Edition des Erforschten -

Schreiben vom 11. 7. 1845, 4. 4. 1846, 27. 6. und 22. 8. 1846, vom 14. 11. 1850, 1. 7. und 25. 12. 1853, 5. 1. 1857, vom 27. 12. 1857, 11. 4. 1858, 23. 7. und 14. 8. 1859, vom 20. 5. und 23. 6. und 18. 11. 1861, 20. 4. 1862

Die Schreiben vom 28. 6. 1848 und 11. 1. 1859 sind erwähnt, enthalten aber nichts über Bethmann.

Das erwähnte Schreiben vom 1. 8. 1859 ist nicht vorhanden.

Bluhme, Boretius, Büchler, Chmel (siehe Schreiben vom 4. 10. und 12. 11. 1858, vom 13. 5. und 23. 7. 1859)

Dahmann, Dümgè, Dümmler (siehe Schreiben vom 22. 9. 1860), Euler, Ficker, Firnhaber, Föringer, Giesebrecht, Grimm, Haupt, Häuser, Hesse (s. Schreiben vom 23. 6. 1861), Höfler (Schreiben vom 4. 4. 1846), Huster, Jaffé (s. Schreiben vom 27. 6. 1861, 18. 11. 1861, 14. 4. 1863, Karajan (12. 11. 1858), Alex Kaufmann, Köpke, Kortüm (14. 4. 1846), Külb, Jos. Kopp (Entych), Schreiben vom 2. 6. 1856, 20. 4. 1862

- Böhmer widmete Kopp die mit dem Wedekind-Preis ihm überwiesenen »1 1/3 M Gold unentsiegelt« zur Förderung der Drucklegung der Kopp'schen Schweizer Geschichtsquellen. Schreiben vom 2. 6. 1856 – Lappenberg (Schreiben vom 4. 6. 1847)

Mai (Schreiben vom 25. 7. 1853), Merkel, Moue (Schreiben vom 22. 7. 1855), Pfeiffer, Rößler, Röstell (Schreiben vom 14. 9. 1854, 5. 1. 1857, 3. 12. 1858, 11. 1., 13. 5. und 14. 8. 1859, Schlosser (Schreiben 1851) Stälin (18. 11. 1855, Stumpf (s. Schreiben vom 24. 9. 1856, 11. 1. 1859, 18. 6. 1860, 20. 4. und 20. 5. 1862

Waitz (2. 6. 1856), Wattenbach, Wilmanns, Will, Winkelmann, Weinhold (Grätz).

Böhmer 40 Jahre Bibliothekar in Frankfurt/Main

s. Schreiben vom 22. 4. 1822

Böhmer's Wahl zum auswärtigen ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin – Schreiben vom 20. 4. 1862

Auszug aus dem angegebenen Schreiben an Pertz:

»Die Wahl zum auswärtigen ordentlichen Mitglied der dortigen Akademie, von der mich Dein gütiges Schreiben vom 10. d. Monats in Kenntnis setzt, ist mir ein neuer sehr wohltuender Beweis nicht blos Deiner mir schon so lange (seit 20. August 1823) bewährten freundschaftlichen Gesinnungen, sondern auch Deiner Zufriedenheit mit meinen Arbeiten, da ich Dir ganz zutraue, daß Du ohne diese jenen hierbei keinen Einfluß gegeben hättest. Ich erkenne auch mit aufrichtigem Dankgefühl die gütige Gesinnung der andern Herren an, die weitergeht, als ich erwartet hätte, und finde mich dadurch geschmeichelt. Sonst habe ich an eine solche Auszeichnung auch nicht im allerentferntesten gedacht, wie ich denn auch dafür weder Miene noch Manier, weder Rock noch Hut habe, und nicht einmal mit Folio-Krinolinen mich auszuschmücken verstehe. Habe ich an Deiner Seite und unter Deinem Einfluß etwas zur Bereitlegung des vaterländischen Geschichtsmaterials und zur Fixierung der Tatsachen auf Zeit und Ort getan, so ist dies nun längst Gemeingut geworden, wobei meines Anteils natürlich um so weniger gedacht wird, je stiller ich selbst geworden bin. Auch habe ich den Charakter der Elastizität, der für den höheren Rang im wissenschaftlichen Ansehen mit allem Recht gefordert werden mag, wie ich wohl weiß, nirgends anzusprechen.

Wenn ich hiernach aus allzugroßer Nachsicht auf eine Stufe gestellt werden sollte, die mir eigentlich nicht zukommt, so beruhige ich mich doch damit, daß ich mit Werken, Worten und Gedanken daran unschuldig bin, und daß es mir hoffentlich von Andern um so weniger übel gedeutet werden wird, als ich selbst mich dessen nicht rühme.« ...

Krankheitsnachrichten:

Schreiben vom 28. 12. 1860, 5. 3. 1861, 20. 4. 1862, 14. 4. und 21. 6. 1963.

Auszug aus dem letzten Schreiben: an Pertz

»... Die größte Schwierigkeit liegt wohl in der Auffindung eines befähigten Gehülfen oder mehrerer, wie Du sie brauchen kannst. Der treue Eckart Stälin, der mich vor einigen Wochen besuchte und ganz so denkt wie ich, meint, daß man Dümmler so etwas anvertrauen könne. Aber ob er sich gehörig unterordnen würde? Ich lege den großen Wert darauf, daß Du lieber Freund an der Spitze bleibst.

Letztes Telegramm von Böhmer an Pertz vom 10. 10. 1863.

Tod – am 22. 10. 1863.

 

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