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MGH-Archiv 338/221

1823–1835

Briefe von Georg Pertz an Friedrich Böhmer

Entwurf der notwendigen Arbeiten und Zusammenstellung der Mitarbeiter Schreiben vom 20. 11. 1823

Verlagsentwurf mit Hahn betreffend das Schreiben vom 6. 4. und 6. 10. 1824, 5. 3., 23. 4. und 30. 6. 1825, 19. 6. 1826

Brief an Schlosser vom 5. 12. 1824

Pertz über Böhmer's Mitarbeit 19. 1. 1825

Pertz in Paris

Aufforderung an Böhmer nachzukommen, Schreiben vom 17. 1. 1826

Subscribenten-Liste 19. 6. 1826

Reise:

Lüttich, Brüssel, Löwen, Paris bis 5. 5. 1827

Pertz an den Freiherrn vom Stein aus Paris 16. 1. 1827

betreffend: Geschichtsforscher in Frankreich

desgleichen in England) 2. 6. 1827

England-Reise ;8. 4. 1827

Diplome für Mitglieder) 29. 12. 1829

Pertz an Böhmer aus dem Schreiben vom 29. 12. 1829

»... Ihr Urkunden-Verzeichnis ist ein Geschenk von größter Wichtigkeit für die Gesellschaft...«

Mitgliederwerbung und Beiträge, Schreiben vom 22. 6. 1830 und 30. 6. 1830

Röstell an Pertz Schreiben vom 30. 7. 1830

Denkschrift über den Stand des Unternehmens, Schreiben vom 31. 12. 1830 und vom 31. 1. 1831.

1823–1835) Bd. 1) Fortsetzung

Stein's Tod:

»... Die Nachricht vom Tode unseres edlen Stifters wird Sie, wie mich, aufs Schmerzlichste betroffen haben. Wir verlieren in ihm beide einen väterlichen Freund, die Monumenta ihren wärmsten Beförderer, das Vaterland vielleicht seinen letzten großen Mann, der Reinheit (?) Kraft und persönliches Ansehen genug besaß, um in den herannahenden Stürmen sein Führer zu sein.« ....

(Es folgt die Beschreibung von Stein's Sterben) Pertz an Böhmer am 8. 7. 1831

s. Anlage

Geschenk Böhmer's (Testament) (s. Schreiben Böhmer's an Pertz vom 5. 8. 1831 Tit. 9 Nr. 215)

Pertz übernimmt die Leitung der Hannover'schen Zeitung, s. Schreiben vom 2. 12. 1831, 7. 3. und 11. 4. 1832, 24. 6. 1835

Gemeinsame Reise Pertz-Böhmer, Schreiben vom 5. 7., 11. 7., 26. 7., 28. 7. 1833

 

Reiseziele: Fulda – Würzburg – München – Bamberg – Erlangen – Prag – Jena – Nürnberg

Vorschläge für einen Protektor der MGH, s. Schreiben vom 18. 10., 22. 10. und 27. 10. 1833

Eingabe an den Bund um finanzielle Stützung der MGH, die von Nagler (Nachfolger des Freiherrn vom Stein), Pertz und Böhmer in folgendem Schreiben erläutert werden.10. 1. und 24. 5. 1834

Einstellung Bethmann's als Mitarbeiter

Schreiben vom 13. 1., 24. 5., 7. 10., 27. 10.,1834

29. 10. 1835 (s. auch Tit. 9 Nr. 215 Schreiben vom 17. 2. 1834)

Einstellung Bethmann's als Mitarbeiter, Schreiben vom 13. 1., 24. 5., 7. 10., 27. 10.,1834, 29. 10. 1835

(s. auch Tit. 9 Nr. 215 Schreiben vom 17. 2. 1834)

Eingabe an Metternich s. Schreiben vom 10. 4., 29. 5. und 26. 8. 1834 (s. auch Tit. 9 Nr. 215 Schreiben vom 8. 6. 1834).

 

Anlage zu Tit. 9 Nr. 221

) Schreiben des Herrn Dr. Pertz an Dr. Böhmer betreffend

) vom Stein's Sterben

»Die Nachricht von dem Tode unseres edlen Stifters wird Sie wie mich auf's Schmerzlichste betroffen haben. Wir verlieren in ihm beide einen väterlichen Freund, die Monumenta ihren wärmsten Beförderer, das Vaterland vielleicht seinen letzten großen Mann, der Reinheit, Kraft und persönliches Ansehen genug besaß, um in den herannahenden Stürmen sein Führer zu sein. Er läßt eine Lücke hinter sich, die niemand weiter ausfüllen wird. – Vielleicht wissen Sie, daß er die Absicht hatte gerade an dem Abend seines Todes oder spätestens am folgenden Morgen in Pyrmont einzutreffen, wo seine Tochter den Brunnen gebrauchte, und wohin er auch mich beschieden hatte. Wir reisten am Freitag unter unaufhörlichen Regengüssen dahin, und erst als ich in der Erwartung ihn zu sehen zu seiner Tochter trat, erfuhr ich aus ihrem Munde, daß er krank gewesen und die letzte Trauerbotschaft am Abend vorher gekommen sei. Eine leichte Erkältung in den warmen Tagen, deren Druck er gewöhnlich sehr fühlte, war von einem Fieber begleitet gewesen, welches zuerst wieder sehr nachließ, so daß keine Gefahr besorgt wurde, dann aber zurückkehrte und durch heftigeren Angriff so bedenklich ward, daß der Kranke sein nahes Ende vorhersah. Er tat dies mit der ruhigen Fassung, die ihm hierin so natürlich war, forderte das heilige Abendmahl am Mittwoch früh und nachdem er alle seine hiesigen Verhältnisse abgeschlossen hatte, lebte er unter Äußerungen von Güte und Wohlwollen noch einige schmerzlose Stunden und entschlief nachmittags um 6 Uhr. – – Er wird seinem Wunsche gemäß bei seinen Vorfahren, seiner verehrten Mutter, zu Frucht unweit von Nassau beigesetzt werden. In einigen Tagen wollen seine Tochter und sein Schwiegersohn dahin abreisen, auch die Gräfin Giech wird erwartet. Uns bleibt nur die Aufgabe, auch ohne ihn das von ihm gestiftete Werk zu fördern. Darüber, daß wir es können und wollen, haben wir uns bei Ihrem hiesigen Besuch gegeneinander ausgesprochen ...«

 

Gedruckte Aufforderung der Töchter des Freiherrn vom Stein zur Überlassung von Materialien für Pertz's Lebensgeschichte des Freiherrn von Stein, August 1834

Plan für eine gemeinsame Hollandreise von Pertz und Böhmer, s. Schreiben vom 14. 7., 14. 8., 17. 8., 14. 9. 1835

Genannte Mitarbeiter:

von Arx, Bachmann, Bethmann, Bluhme, Bodmann, Büchler, Chmel, Dahlmann, Dümgè, Dobrowsky, Ebert, Eichhorn, Engelhard, Falk, v. Fichard, Föringer, Grimm, v. Groothe, Haase, Hesse, Haupt, Hessling, Hoheneicher, Kopitar, v. Lang, Lappenberg, Leo, v. Merian, Michaelis, Moritz (Amberg), Moser, Müller, Niebuhr, v. Nagler (als Repräsentant in Nachfolge des Freiherrn vom Stein), Nietzsche (29. 6. 1830), Österreicher, Pobrowsky, Rogge, Sartorius, Smidt, Spangenberg, Schacht, Schlosser, Schmidt (Fulda), v. Schweikhardt, Menzel, Walther, Wigand, Wyttenbach.

 

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