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MGH-Archiv B 545

B 545/1

Briefwechsel und Materialien zu Tagungen und Auslandskontakten

unter den Präsidenten Wilhelm Engel und Theodor Mayer (teils aus der Zeit vor Mayers Präsidentschaft) und dessen Stellvertreter Carl Erdmann

209 Bl., Datierung 1936-43, teils in sich rückwärts sortiert, teils unsortiert, Abschriften, Originale und Durchschläge

  • Bl. 1-32: Bericht über die Schulungs-Tagung für die Bezirkspfleger der Württembergischen Archivdirektion am 25. und 26. Mai 1936 in Stuttgart; Referenten: Hermann Haering, Duncker, Max Miller, Karl Otto Müller, Grube; (1936)

  • Bl. 33-51, 95: Zusammenkunft Oberrheinischer Geschichts- und Heimatfreunde in Oberkirch am 17. September 1936: Teilnehmerliste und Niederschrift; (1936)
    • Teilnehmer: Amman, Herbert Baier, Johanna Bastian, Ernst Batzer, Beck, Braun, Brauner, Hermann Eris Busse, Heinrich Büttner, Julius Reinhard Dieterich, Wilhelm Engel, Wilhelm Finsterwalder, Günther Franz, Gromer, Guerrier, Haering, Christian Hallier, Friedrich Hefele, Kapp, Paul Kläui, Anton Largiadèr, Liebrich, Theodor Mayer, Friedrich Metz, Bruno Meyer, Emil Meynen, Molz, Niessen, Oswald, Rest, Paul Roth, Spahn, Karl Stenzel, Steinbach, Wetzel, Marie-Sibylle Wetzel, Wittmer,
    • Thema: gemeinsame Fragen in der Geschichte des oberrheinischen Gebiets (Deutschland - Schweiz - Frankreich);
    • Einladungsschreiben (Theodor Mayer);

  • Bl. 52-90, 93-94, 96: Verhandlungen bei der Tagung der Westdeutschen Forschungsgemeinschaft am 17. bis 19. September 1936 in Bad Freyersbach: Niederschrift; (1936)
    • Teilnehmer: Amman, Karl Asal, Elisabeth Barth, Bastian, Beck, Boerlin, Bongartz, Bronner, Busse, Büttner, Chavoen, Gerhard Endriß, Wilhelm Engel, Wilhelm Finsterwalder, Paul Frank, Franz, Frey, Guerrier, Hallier, Hanhart, Kapp, Kläui, Kunckel, Johannes Künzig, Liebrich, Gürich (?), Theodor Mayer, Merk, Metz, Bruno Meyer, Meynen, Molz, Müller-Blattau, Niessen, Oehme, Oswald, Friedrich Panzer, Rest, Roether, Sauer, Schib, Sichelschmidt, Spahn, Steinbach, Stenzel, Storm, Ulrich, H. G. Wackernagel, Georg Wolfram;
    • Thema: ,elsässische Probleme';
    • Referate u.a.:
      • Kapp, "Die Elsässer in Frankreich" ("Bedeutung der deutschen Volkssubstanz für das französische Volksganze"),
      • Sichelschmidt, "Die Beziehungen des elsässischen zum deutschen und französischen Protestantismus" (vgl. Diskussion dazu: Gefährdung der "völkischen Arbeit" durch Idee der elsässischen "Mittlerstellung"?);
    • Einladungsschreiben (2 unterschiedliche Exemplare);
    • beigefügt: Brief des Übersenders Emil Meynen (Westdeutsche Forschungsgemeinschaft);

  • Bl. 91-93: Briefwechsel mit der Publikationsstelle Berlin-Dahlem (Preußisches Staatsarchiv): Übersendung einer Publikation (Brackmann, Albert u.a. (Hg.), Zantoch. eine Burg im deutschen Osten, Leipzig 1936); (1936)

  • Bl. 97-105: Denkschrift von Rudolf Kötzschke (Leipzig), adressiert an die Nordostdeutsche Forschungsgemeinschaft (Albert Brackmann): "Aufgaben volksdeutscher wissenschaftlicher Arbeit [.] im Rahmen einer Nordostdeutschen Forschungsgemeinschaft vom sächsischen Raum aus"; (1936)


  • Bl. 106-110: Niederschrift über die Tagung der Konferenz landesgeschichtlicher Publikationsinstitute am 22. September 1936 in Karlsruhe: Durchbruch des Führergedankens; (1936) [vgl. B 544]
    • Bemerkungen von Kurt Oberndorffer (Stadtarchiv Brüx) zu Beitrittsmöglichkeiten tschechoslowakischer Einrichtungen;
    • beigefügt: Brief des Übersenders Herbert Baier (Badische Historische Kommission): "können natürlich Oberdörffer [sic] nicht ins Zuchthaus bringen.";

  • Bl. 111-170, 177-180: Briefwechsel zu Kontakten des Reichsinstituts mit der Schweiz, (1942-43)
    • Korrespondenzpartner von Theodor Mayer: Otto Funke (Bern), Schweizerische Botschaft Berlin, Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (Herbert Scurla), Deutsche Kongress-Zentrale, Deutscher Akademischer Austauschdienst (Dahnke, Adams), (Karl Heinrich ?) Dittmann (Auswärtiges Amt), Deutsches Studienwerk für Ausländer (Kurt Goepel), Richard Feller (Bern), Rudolf Reinhardt (Marburg), Ludwig Wolff (Marburg, Brief bei Reinhardt beigefügt), Anton Largiadèr (Zürich), Roth (Auswärtiges Amt), K. Oswald-Gräff (Riehen);
    • Themen:
      • Vortragsreise von Theodor Mayer in die Schweiz (Bericht, zu Werner Kaegi und Karl Meyer, Propaganda der "Feindmächte" in der Schweiz, Lage der Schweizer Mediävistik, Schaffung einer ständigen Schweizer Stelle bei den MGH, Vorschläge für eine Zusammenarbeit);
      • Mitarbeit von Schweizer Historikern im Reichsinstitut und Stipendien (Eugen Bürgisser, Adolf Reinle, Boesch);
      • Einladung ausländischer Historiker zur Tagung des Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften im November 1942 und zu Gastvorträgen (George Bratianu, Edgar Bonjour, Baumgartner u.a.);
      • Besprechung deutscher und Schweizer Historiker im September/Oktober 1942 in Bern auf Initiative von Richard Feller (unter Teilnahme u.a. von Hans Nabholz, Largiadèr, Bonjour);
      • Empfehlung von Helmut de Boor;
      • Jahresversammlung der Allgemeinen Geschichtsforschenden Gesellschaft der Schweiz 1943 in Luzern (Bericht von Theodor Mayer);
      • Einladung von Schweizer Historikern zu einer Arbeitsbesprechung durch das Reichsinstitut;
      • Gastvortrag von Hans Fehr (Hintergründe der Eidgenossenschaft, Widerlegung von Thesen von Karl Meyer);
      • Lebenslauf von Adolf Reinle;
      • Tagesordnung der 94. Jahresversammlung der Allgemeinen Geschichtsforschenden Gesellschaft der Schweiz am 12. und 13. September 1942 in Genf;

  • Bl. 171-176: Briefwechsel zu Einladung finnischer Historiker, (1942)
    • Korrespondenzpartner von Theodor Mayer: Dittmann (Auswärtiges Amt), Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (Paul Ritterbusch), Deutscher Akademischer Austauschdienst;
    • Themen:
      • Arbeitstagung der mittelalterlichen Historiker und Rechtshistoriker am 4. und 5. Mai 1942 in Weimar (für den Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften) unter Teilnahme von vier Wissenschaftlern der Universität Helsinki (Herman ? Gummerus, Jahnari Jaakkola, Arno Rafael Cederberg, Juttikala);
      • Mayers Übernahme des Präsidentenamtes des Reichsinstituts (Verhandlungen mit Rudolf Mentzel);

  • Bl. 181-183, 186-192: Verschiedenes, (1942)
    • Korrespondenzpartner von Theodor Mayer: Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (Herbert Scurla, Paul Ritterbusch), Deutsche Forschungsgemeinschaft (Karl Griewank), Europäischer Wissenschafts-Dienst (Günther Lutz);
    • Themen:
      • wissenschaftliche Grenzlandinstitute; Frühjahrstagung der deutschen Historiker;
      • Errichtung eines historischen Instituts in Paris;
      • Aufenthalt von Herbert Jankuhn;
      • Neuauflage von "Das Reich und Europa";
      • Kriegsverdienstkreuz für Theodor Mayer für Tätigkeit im Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften;
      • Habilitation von Karl Griewank;
      • Aufsatz von Theodor Mayer über Kriegseinsatz für den Wissenschafts-Dienst;

  • Bl. 184-185, 193-209: Briefwechsel zur ungarischen Geschichtswissenschaft, (1941-42)
    • Korrespondenzpartner von Theodor Mayer: Roth (Auswärtiges Amt), Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (Herbert Scurla), Mathilde Uhlirz (Graz), Heinz Zatschek (Wien), Albert Brackmann, Brief von Hans Freyer an das Auswärtige Amt;
    • Themen:
      • Werke des Historikers Bálint Hóman und Bedenken der Parteiamtlichen Prüfungskommission ("eine Auffassung des ungarischen Staatsgedankens enthält, deren Verbreitung im Donauraum nicht erwünscht sei");
      • Suche nach ,geeigneten' deutschen Werken über Stephan I. zur Übersetzung ins Ungarische;
      • Thematisierung des "Stephan-Mythos" auf der 1. Tagung der wissenschaftlichen Ost- und Südostinstitute in Breslau 1941 (Otto Brunner, Gerhard Krüger) und bei der Besprechung der Fachspartenleiter im "Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften";
      • Auftrag an Mathilde Uhlirz zu einer Studie über Stephan (alternative Autoren: Heinz Zatschek, Brackmann, Robert Holtzmann, Hans Lades); Konflikte innerhalb der ungarischen Geschichtswissenschaft (Interpellation im ungarischen Oberhaus aufgrund ,prodeutscher Thesen' von Tibor Baráth und Konflikt zwischen Homan und Mályusz Elemer);

Bearbeiter: Nikola Becker (2013)

B 545/2

Briefwechsel und Materialien zu Tagungen

unter dem Vorsitzenden der Zentraldirektion Paul Fridolin Kehr und den Präsidenten Wilhelm Engel und Theodor Mayer

281 Bl., Datierung 1931-43, teils in sich rückwärts sortiert, teils unsortiert; Abschriften, Originale, Durchschläge und handschriftliche Briefkonzepte Paul Fridolin Kehrs

  • Bl. 1-133: "Arbeitsbesprechung" der mittelalterlichen und Rechtshistoriker 18.-21.11. in Magdeburg im Zuge des Kriegseinsatzes der Geisteswissenschaften (zusammen mit Siegfried Reicke); (1942-43)
    • Korrespondenzpartner: Kurt Wilhelm-Kästner, Jost Trier, Hubert Schrade, Heinrich Mitteis, Otto Höfler, Herman Gummerus, Siegfried Fuchs, Franz Beyerle, Hermann Aubin, Fritz Markmann (Oberbürgermeister Magdeburg) , (Karl Heinrich ?) Dittmann (Auswärtiges Amt), Karl Frölich, Wilhelm Bauer, Alice Domnick, Hans Planitz, Hanns Wohlgemuth, Bruno Schier, Jahnari Jaakkola, Theodor Frings, Hermann Heimpel, Herbert Grundmann, Max Spindler, Eugen Fehrle, Rudolf Schreiber, Fritz Neubert, Reicke, Wolfgang Erxleben, Theodor Goerlitz, Hans Zeiss, Walther Greischel, Claudius von Schwerin, Bruno Kuske, Ferdinand Weinhandl, Ulrich Noack, Karl Griewank (Notgemeinschaft) , Ludwig Gatzert;
    • Themen:
      • organisatorische Fragen; Zeitungsartikel (Fuchs, Siegfried, Ostgotischer Schmuck. Aus Italien, in: Die Frau, Nr. 16 24.1942, S1f.);
      • Einladung finnischer und rumänischer Historiker und Rechtshistoriker (Herman Gummerus, Jahnari Jaakkola, Arno Rafael Cederberg, Juttikala, George Bratianu);
      • geplante Festschrift zur 1100-Jahrfeier des Vertrages von Verdun;
      • Einladung der Referenten (Themen von Jost Trier, Hubert Schrade, Heinrich Mitteis, Otto Höfler, Siegfried Fuchs, Franz Beyerle, Hermann Aubin, Karl Frölich);
      • Einladungs-, Adressen- und Teilnehmerlisten u.a.;
      • Rahmenprogramm der Stadt Magdeburg;
      • Tagesordnung des rechtshistorischen Teils (Referenten: Franz Beyerle, Eberhard Schmidt, Wolfgang Kunkel, Otto Peterka, Max Rintelen, Wilhelm Ebel, George Anton Löning);
      • evtl. Nachfolgetagung "Die Stadt" in Magdeburg;
      • Finanzierung durch die Notgemeinschaft;
    • Sonstiges:
      • Arbeiten von Bruno Kuske;
      • Fronteinsatz von Kurt Wilhelm Kästner;
      • geschichtspolitische Pläne in der Wehrmacht Hanns von Wohlgemuth;
      • Miszelle von Karl Frölich;
      • Prager Historisches Institut;
      • Lebenslauf von George Bratianu;
      • Besuch von Mathilde Uhlirz in Marburg;

  • Bl. 134-171: 19. Deutscher Historikertag am 5.-7. Juli 1937 in Erfurt; (1936-37)
    • Korrespondenzpartner: Walter Platzhoff, Martin Wähler, Johannes Biereye, (Gerhard ?) Schröder, Wilhelm Wostry, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Rudolf Kötzschke, Heinz Zatschek, Wilhelm Schüssler, Karl Brandi;
    • Themen:
      • Einladungen zu Besprechungen/Sitzungen;
      • Besprechung von Wilhelm Engel mit Walter Frank;
      • Übernahme des Vorsitz des Verbandes deutscher Historiker durch Walter Platzhoff,
      • Situation von Martin Wähler,
      • Geschichtsverein Erfurt und Akademie gemeinnütziger Wissenschaften;
      • Beteiligung der Verlage Oldenbourg und Böhlau;
      • Streichung der Tagungsgebühr für Gausachbearbeiter für Geschichte im Nationalsozialistischen Lehrerbund (Moritz Edelmann);
      • Zurückweisung einer geforderten "antikatholischen Themensetzung" durch Wilhelm Engel (stattdessen Katholizismus-Kritik innerhalb der Vorträge);
      • Einladung italienischer Historiker und deutscher Historiker aus der Tschechoslowakei;
      • Hinweise Paul Fridolin Kehrs über die Zahlung von 10.100 RM auf dem Historikerkongress in Warschau 1933;
      • Organisatorisches;
      • Vertreter der historischen Kommissionen und Institute;
      • Vortrag von Wilhelm Schüßler;
      • Gutachten über Wilhelm Berges (unsigniert, Karl Brandi oder Percy Ernst Schramm?),
      • Runderlass Adolf Hitlers (Z II a 3764);
      • Notizen, Entwürfe und Einladungen,
      • Referenten (Walter Frank, Hans Bogner, Alexander Schenk Graf Stauffenberg, Hans Zeiß, Erich Maschke, Otto Höfler, Erich Freiherr von Guttenberg, Konrad Schünemann, Friedrich Bock, Otto Brunner, Heinrich Ritter von Srbik, Christoph Steding, Wilhelm Grau, Kleo Pleyer, Karl Alexander von Müller, Wilhelm Schüßler);
    • Zeitungsartikel;

  • Bl. 172-281: VII. Internationaler Historikertag 21.-29. August 1933 in Warschau und Krakau; (1931-35)
    • Korrespondenzpartner: Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Hans Nabholz, Robert Holtzmann, Hermann Oncken, Karl Brandi, Bureau du comité organisateur (Marceli Handelsman, Tadeusz Manteuffel), Max Donnevert, Pietro Fedele, Hippolyte Delehaye, Alfons Dopsch, Heinrich Finke, Reichsministerium des Innern, Ernst Kornemann, Georg Wolfram ;
    • Themen:
      • Bericht von Hermann Oncken über Besprechung des Allgemeinen Historiker-Ausschusses am 19./20.06.1931 (Teilnehmer: Hermann Aubin, Richard Koebner, Hanisch, Erich Keyser, Walther Recke, Hans Rothfels, Franz Dölger, Hermann Oncken, Karl Stählin, Absage: Hans Uebersberger);
      • Bericht von Holtzmann über die 6. Sitzung des Allgemeinen Historiker-Ausschusses am 28.05.1932 (Teilnehmer: Paul Fridolin Kehr, Holtzmann, Goerg Wolfram, Karl Brandi, Heinrich Finke, Ernst Kornemann, Albert Brackmann, Max Donnevert, Josef Zoelch, Leist) mit Protokoll;
      • Bericht von Karl Brandi über die Sitzung des Internationalen Ausschusses für Historische Wissenschaften 1932 (Rücktrittsdrohung von Holtzmann wegen italienischer Forderung nach einer Streichung seines Aufsatzes aus der internationalen Bibliographie, deutsch-französisches Handbuch-Projekt von Fritz Kern);
      • Bericht von Holtzmann über die 6. Sitzung des Allgemeinen Historiker-Ausschusses am 07.01.1933 (Teilnehmer: Paul Fridolin Kehr, Holtzmann, Georg Wolfram, Karl Brandi, Heinrich Finke, Ernst Kornemann, Albert Brackmann, Max Donnevert, Leist, Schaller);
      • Satzungsänderung des Historikertages in Göttingen: gegen Protest von Paul Fridolin Kehr und Albert Brackmann Erklärung zum alleinigen Vertreter der deutschen Geschichtswissenschaft;
      • Entscheidung über die Teilnahme an Warschau im Einvernehmen mit den Reichsbehörden;
      • undatierte und -signierte Vorschläge für die Vorbereitung des Internationalen Historikertages;
      • Diskussion der deutschen Referenten (Willy Cohn: "Bedenken", Hans Rothfels: Absage, Fritz Rörig: "nicht gerade eindrucksvoll") und zu geringe Repräsentation der neueren Geschichte ("Schule Marcks-Meinecke-Oncken");
      • zu Otto von Looz-Corswarem;
      • gemeinsames Auftreten von deutschen und österreichischen Historikern;
      • finanzielle Beihilfen des Innenministeriums für den Allgemeinen Deutschen Historiker-Ausschuss;
      • Leitung der deutschen Delegation durch Paul Fridolin Kehr, Karl Brandi und Heinrich Finke;
      • Einverständnis Paul Fridolin Kehrs mit einem Vortrag des päpstlichen Nuntius (Francesco Marmaggi?) im Namen aller Delegationen;
      • Merkblatt für die Mitglieder der deutschen Delegation und Verzeichnis der deutschen Teilnehmer;
      • Denkschrift von Karl Brandi über den Besuch des VII. Internationalen Historiker Kongresses in Warschau;
      • "vertraulicher" Bericht von Karl Brandi über das Comité international des sciences historiques und über die Tätigkeit der deutschen Delegation auf dem VIII. Internationalen Historikertag (Beseitigung der bereitliegenden schwarz-rot-goldenen Flagge für Deutschland, Propaganda für den neuen Staat: "Sie sind dann sehr erstaunt zu hören, dass die Anschauungen und Gesinnungen der Partei auch ausserhalb des jetzigen Parteigefüges, vielfach erst recht, tief empfunden werden", Erwähnung von Hans Rothfels und Richard Koebner: "wie wenig man nicht-arischen Dozenten zu Leide tut.");
      • Bericht von Holtzmann über die 8. Sitzung des Allgemeinen deutschen Historiker-Ausschusses am 9.3.1934 (Teilnehmer: Brandi, Max Donnevert, Robert Holtzmann, Heinz Trützschler von Falkenstein, Georg Wolfram);
      • Sitzung des Komitees des internationalen Ausschusses für historische Wissenschaften im April 1936 in Bukarest zur Vorbereitung des VIII. Internationalen Historikertags 1938 in Zürich mit den deutschen Vertretern Karl Brandi und Robert Holtzmann;
      • Beschlüsse des Schweizer Organisationskomitees für den VIII. Internationalen Historikertag (beigefügt: provisorisches Verzeichnis der Sektionen, Themenvorschläge des französischen und russischen Komitees);
      • unsignierter und -datierter Bericht über die Tätigkeit deutsche Kommission für geistige Zusammenarbeit;
      • Sonderdruck: Bericht von Karl Brandi über den VII. Internationalen Historikertag (HZ 149 (1934), S. 213-220);
      • Lebenslauf von Hans Baron;

Bearbeiter: Nikola Becker (2013)

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