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MGH-Archiv B 558

Briefwechsel mit den Mitarbeitern der Abteilungen Diplomata, Epistolae und Antiquitates

unter den Präsidenten Wilhelm Engel, Edmund Ernst Stengel und Theodor Mayer bzw. deren Stellvertretern (auch: Redakteur/in des Deutschen Archivs): Heinrich Büttner, Carl Erdmann, Margarete Hermeking (Sekretärin), Hans-Eberhard Lohmann, Otto Meyer, Johannes Ramackers, Thea Vienken, Hans Weirich

330 Bl., Datierung 1936-43, nach Editionen und meist in sich rückwärts sortiert, Originale, Kopien, Abschriften und Durchschläge

  • Bl. 1: Philipp von Schwaben, Otto IV, Diplomata; Brief an Anton Julius Walter: Editionsauftrag; (1943)

  • Bl. 2-8: Diplomata Karolinorum; (1937-40)
    • Briefwechsel mit Pietro Fedele: Übertragung der Ausgabe der Urkunden von Kaiser Ludwig II. an das Istituto Storico Italiano ("In Hinblick auf die wertvollen und traditionellen Beziehungen [.] zwischen beiden Historischen Instituten");
    • Brief von Paul Fridolin Kehr: Edition von Theodor Schieffer (Zwentibold); Edition zu Ludwig dem Frommen (Ernst Müller) und Lothar I. (Max Hein); Hoffnung auf jüngere Mitarbeiter (Theodor Schieffer, Dietrich von Gladiss); Placita (Michael Tangl); Audienz bei Pius XII.;
    • Briefwechsel mit Hans Feßmeyer: Urkunde Ludwigs des Frommen für Grünstadt;

  • Bl. 9-17: Deutsche Karolinger; (1936-40)
    • Briefwechsel mit Philippe Lauer: Photographien und Kollationen von Handschriften der Bibliothèque nationale für die Edition von Paul Fridolin Kehr;
    • Karte von Dietrich von Gladiss: Korrekturen;
    • Briefe an Paul Fridolin Kehr: nach Zwentibold Übertragung von Lothar I. an Theodor Schieffer? (s.o.);

  • Bl. 18-52, 54: Burgunderurkunden; (1940-43)
    • Briefwechsel mit Theodor Schieffer:
      • Überprüfung der Überlieferung in Paris zu den burgundischen Königen Rudolf I.-III. und Konrad;
      • Photographien von Urkunden in Schweizer Archiven;
      • drohendes Schweizer Konkurrenzprojekt (s.u.);
      • Photographien von Pariser Handschriften;
      • Stellungnahme zur Mitarbeit eines schweizerischen Forschers an der Edition ("wäre es im hohen Grade wünschenswert");
    • Briefwechsel mit Bruno Meyer:
      • Absicht der Edition der Urkunden der neuburgundischen Könige;
      • alternatives Editionsangebot in der Reihe "Laienfürsten- und Dynastenurkunden";
      • nur Editionen mit schweizerischen Bezug durch das Ehepaar Meyer (Elisabeth Meyer-Marthaler);
      • Edmund Ernst Stengels Plan der verstärkten Einbeziehung von Schweizer Historikern; nach Amtsübernahme von Theodor Mayer: Vorschlag der Aufteilung der Edition zwischen Schieffer und Meyer;
      • Zustimmung Meyers unter der Voraussetzung: Vereinbarkeit mit einem anderen Editionsprojekt (Sitten/Sion und S. Maurice, mit Charles Roth);
      • wissenschaftliche Kontroverse von Bruno Meyer mit Karl Meyer;
    • Briefwechsel mit Anton Largiadèr:
      • Hilfe bei der schweizerischen Überlieferung;
      • Empfehlung der Reise Schieffers in die Schweiz;
      • Photographien;
      • beigefügt: Zustimmungserklärung der Schweizerischen Verrechnungsstelle Vorauszahlung des Reichsinstituts an das Staatsarchiv Zürich;
      • verschiedene Materialien: Liste von Handschriften in der Schweiz in Einzelblättern;
      • Verzeichnis der in der Collection de Rivaz vorhandenen Abschriften burgundischer Königsurkunden;
    • Briefwechsel mit dem Auswärtigen Amt (Politisches Archiv) bzw. Brief des Archivs an Eugen Meyer: Erstellung von Handschriften-Photokopien durch (Heribert ?) Reiners in der Schweiz;

  • Bl. 53, 55-215: Heinrich IV.; (1938-43)
    • Briefwechsel mit Dietrich von Gladiss:
      • Bericht;
      • Materialien für die Edition (Photographien, Bücher etc.);
      • Probleme mit der Weidmannschen Verlagsbuchhandlung;
      • Honorarfragen;
      • Bearbeitung der 2. Bandhälfte;
      • Korrekturen;
      • Stücke aus italienischen Archiven und Hilfe des Deutschen Historischen Instituts Rom;
      • Urteil Otto Meyers über die Dissertation von Sara Schiffmann;
      • Rechnungen (beigefügt: Brief des Staatsarchivs Koblenz: Photographie einer Urkunde);
      • Augustus-Titel von Heinrich IV.;
      • Einziehung von Gladiss;
      • zum Kriegsausbruch ("Ihr Satz ,Die Heimatfront steht', [.] gibt uns ein sehr beruhigendes Gefühl. Gott sei Dank können wir unsere Pflicht ganz ohne die Besorgnis erfüllen, dass etwa ein November 18 alles wieder zunichte machen könnte.");
      • weitere Korrekturen durch Edmund Ernst Stengel;
      • Druck des 1. Hefts: Edmund Ernst Stengels Urteil über England ("Inzwischen wollen wir Alle hoffen, dass der Engländer bald gründlich etwas auf sein spitzes Dach und sein breites Maul kriegt.");
      • mögliche Umhabilitation von Dietrich von Gladiss nach Göttingen und Übernahme des dortigen diplomatischen Apparats (Hans-Walter Klewitz);
      • Berücksichtigung von Forschungen von Hans Hirsch (Hirsauer Fälschungsproblem);
      • Haltung der Wiener Diplomata-Abteilung gegenüber den Arbeiten von Paul Fridolin Kehr und Dietrich von Gladiss ("nicht übermässig freundlich");
      • Register und Satzbeginn des 2. Teils;
      • Überlastung von Thea Vienken (Korrekturen für Gladiss und das Deutsche Archiv);
      • Bericht über den Diplomata-Apparat Heinrichs IV.;
      • Widmung der Edition an Paul Fridolin Kehr? (Ablehnung durch Edmund Ernst Stengel: "sind seit kurzem meine Beziehungen zu Herrn K. auf das Schwerste gestört, da sein Verhalten mich zu amtlichen Schritten genötigt hat, deren Folgerungen noch ausstehen.");
      • Versetzung von Dietrich von Gladiss zur Propaganda-Truppe in Prag;
      • Erscheinen des 1. Bandes;
      • erneuter Fronteinsatz;
      • Kriegserlebnis im Osten;
      • Wechsel von Thea Vienken zur Kölnischen Zeitung;
      • Erscheinen des 2. Hefts;
    • Briefwechsel mit Gerd Tellenbach: Urteil über Dietrich Gladiss; Transport von Gladiss' Materialien aus Gießen nach Berlin;
    • Briefwechsel mit Irmgard von Gladiss: Einstellung des Drucks wegen Krieg und Zusendung von Korrekturen;
    • Brief an Christian Rauch: Zusendung von Gladiss' Materialien aus Gießen;
    • Briefe an Wolfgang Hagemann: Materialien für Gladiss;
    • Briefwechsel mit der Weidmannschen Verlagsbuchhandlung: Korrekturen etc.;
    • Briefe von Jules Vannérus: gegenseitige Zusendung von Schriften; Identifizierung von Ortsnamen für Gladiss (beigefügt: Brief von Vannérus an Heinrich Sproemberg: "que je continue [.], malgré les événements, à être convainçu de la nécessité des relations scientifiques entre nos deux pays");
    • Briefwechsel mit Bernhard Bischoff: Material Gladiss' beim Stab des Wehrmachtbevollmächtigten in Prag;
    • verschiedene Materialien: Vollmacht: Verfügung über die Materialien zu Heinrich IV. im Historischen Seminar Gießen; Bericht von Gladiss über den Diplomata-Apparat Heinrichs IV.; Bestätigung über den Empfang von Manuskript und Materialien;

  • Bl. 216-265: Frühstaufer; (1936-42)
    • Briefwechsel mit Hans Hirsch:
      • Reichsinstitut und Wiener Diplomata-Abteilung (Schulden, Stipendiaten);
      • Beitrag zu den Regesta imperii (Paul Fridolin Kehr);
      • Kartothek für die Diplome Friedrichs I. (von Heinrich Fichtenau);
      • zu Hans Goetting und Wolfgang Hagemann;
      • Zustimmung von Friedrich Bock zur Wiener Vereinbarung (s.u.);
      • zu Vincenz Samanek;
      • Plan Wilhelm Engels zur Gründung einer neuen "Abteilung für Historiographie, [.] um systematisch die Zeit von 1600 - etwa 1750 aufzuarbeiten";
      • zu Karl Pivec;
      • Verwendung der Gelder des Reichsinstituts;
      • Arbeitsbericht 1936/37;
      • Rechnungen;
      • Beitrag der österreichischen Regierung;
      • Arbeitsbericht 1939/40;
    • Briefe von Heinrich Fichtenau: Zustimmung zur von Stengel geplanten Freistellung Fichtenaus vom Militärdienst; Tod von Hirsch; Hoffnung auf baldiges Kriegsende;
    • Briefwechsel mit Heinz Zatschek:
      • Situation der Diplomata-Abteilung nach Hans Hirschs Tod;
      • Ausgabe der Konrad-Diplome und der Wibald-Briefe;
      • Ausgabe der Diplome Lothars III.;
      • Mitarbeit von Machatschek an der Ausgabe der Miniaturen des Brünner Schöffenbuchs [siehe B 557];
      • Vereinbarung zwischen Wilhelm Engel und Hans Hirsch (s.u.; "[.] daß meine Stellungnahme zur Frage Nachfolge Hirsch ganz darauf abgestellt gewesen ist, dem Wiener Lehrstuhl und dem Wiener Institut ihre alte Bedeutung zu erhalten, sowohl inbezug auf die archivische Ausbildung als auch inbezug auf die unentbehrliche Mitarbeit Wiens an den MG.");
      • neue Vereinbarung zwischen Edmund Ernst Stengel und Heinz Zatschek (Konrad III.);
      • Ersatz für Maria Habacher;
      • Arbeitsbericht 1941/42;
    • Briefwechsel mit Leo Santifaller: Nachfolge Hans Hirsch in Wien, Mitarbeit in der Diplomata-Abteilung im Falle der Berufung;
    • Briefwechsel mit Fritz Knoll: Wiederaufnahme der Diplome Konrads III. nach Berufung von Heinz Zatschek: Freistellung einer weiteren Hilfskraft aus der Universität (Ersatz für Maria Habacher);
    • verschiedene Materialien:
      • Niederschrift der Ergebnisse einer Unterredung zwischen Wilhelm Engel, Hans Hirsch und Wilfried Krallert in Wien zur Ausgabe der Diplome Friedrichs I. (Mitarbeit von Götting und Hagemann);
      • Arbeitsberichte von Wilfried Krallert;
      • Arbeitsbericht von Heinrich Fichtenau 1936/37;
      • Empfehlungsschreiben für Hans Hirsch: Archivreise nach Frankreich;

  • Bl. 260-265: Hinkmar von Reims, Briefe; (1941-43)
    • Briefwechsel mit Ernst Perels:
      • Berichte für 1936 und 1937;
      • Erklärung über den Bearbeitungsstand der Briefe Hinkmars, darunter: Notiz Stengels zur Niederlegung der Bearbeitung durch Perels im Dezember 1938;
      • Stand des 2. Faszikels und Arbeiten von Nelly Ertl;
    • Briefwechsel mit Nelly Ertl: Rückgabe der von Ertl zuhause aufbewahrten Teile des Hinkmar-Apparats an das Reichsinstitut; Jahresbericht 1941/42; (1936-42)

  • Bl. 266-282: Rather, Briefe;
    • Briefwechsel mit Fritz Weigle:
      • Stand der Korrekturen und Zurückstellung des Drucks;
      • Korrekturen von Norbert Fickermann;
      • fehlende Seite im Druckereiexemplar;
      • Nachfolge Edmund Ernst Stengels;
      • Kriegseinsatz von Wolfgang Hagemann;
      • Druckverzögerung;
      • neues Format: Einigkeit zwischen Theodor Mayer, Eugen Meyer, Ernst Perels, Friedrich Baethgen: Übernahme in Quartserie;
      • Carl Erdmanns Eintreten für Zusammenfassung der Ottonen- und Salierzeit (Eugen Meyer: dafür, Theodor Mayer, Ernst Perels, Friedrich Baethgen: dagegen);
      • Stimmung im Deutschen Historischen Institut Rom ("Befremdend wirkt allerdings [.] das Fernbleiben und voellige Schweigen des Chefs.");
      • Carl Erdmanns Wunsch nach Beendigung seines Vertretungsauftrags für das römische Institut wegen Unstimmigkeiten mit Friedrich Bock;
      • Handschriften-Photographien für die Ausgabe der Briefe von Gerbert von Reims;
      • Duplikat der Rather-Korrekturen;
      • Sonderdrucke von Fritz Weigle;
    • Briefwechsel mit Norbert Fickermann: zur fehlenden Seite (s.o.) bzw. zur Ausgabe an sich; zur von Edmund Ernst Stengel begründeten Reihe Briefe der Deutschen Kaiserzeit; Formatfragen; Kriegseinsatz von Fickermann;
    • Briefwechsel mit der Weidmannschen Buchhandlung: zur fehlenden Seite (s.o.) etc.; Fortsetzung des Drucks;
    • Briefwechsel mit der Druckerei C. Schulze & Co. bzw. A. Heine GmbH: zur fehlenden Seite (s.o.);

  • Bl. 283-288: Wormser Briefsammlung; (1942)
    • Briefwechsel mit der Druckerei Julius Beltz: Abzüge von Korrekturen von Erdmann-Fickermann an Weidmannsche Buchhandlung;
    • Briefwechsel mit der Weidmannschen Buchhandlung: Korrekturen (Exemplare);
    • verschiedene Materialien: Jahresbericht 1941/42 von Carl Erdmann;

  • Bl. 289: Codex Udalrici; Karl Pivec: Bericht 1936/37; (undatiert)

  • Bl. 290-319: Wibald von Stablo, Briefe; (1936-38)
    • Briefwechsel mit Heinz Zatschek:
      • Ausleihe von Handschriften aus Düsseldorf und Brüssel;
      • Hilfe bei der Überprüfung der Latinität der Briefe durch einen Privatdozenten für Mittellatein (Ablehnung durch Engel, Ausgabe der Briefe als primäre Aufgabe, nicht Stilkritik);
      • geplante tschechische Studie zu Karl IV.;
      • Wilhelm Engels Professur;
      • Information über tschechische Quellenpublikationen bis 1400;
      • Geschichte der Sudetenländer, Zukunft der Hilfswissenschaften;
      • Editorisches;
      • Mitarbeit von Anton Blaschka und seine Entlohnung;
      • Studie von Zatscheks Schüler Josef Schneider (Publikation im Deutschen Archiv?);
      • Berichterstattung über die auslandsdeutsche Geschichtsforschung im Deutschen Archiv;
      • Arbeitsbericht;
    • Briefwechsel mit dem Auswärtigen Amt (Kulturabteilung):
      • Ausleihe der Brüsseler Handschrift ("daß die ganze Ausgabe [.] durch den belgischen Widerstand [.] zu nichte gemacht wird.");
      • Ausleihe von Handschriften auf diplomatischen Weg;
    • Brief der Deutschen Gesandtschaft an das Auswärtige Amt: Übergabe der Handschrift an die tschechische Gesandtschaft;
    • verschiedene Materialien:
      • Antrag zum Erwerb ausländischer Zahlungsmittel (150 RM in tschechischen Kronen) für die Bezahlung einer wissenschaftlichen Hilfskraft für Wibald-Ausgabe;
      • Bericht über die "stilkundlichen Untersuchungen" zur Wibald-Ausgabe von Anton Blaschka;

  • Bl. 320-328: Tegernseer Briefsammlung; (1936-42)
      Briefwechsel mit Werner Ohnsorge:
      • Editionsauftrag;
      • Bericht 1936/37;
      • Versetzung an das Sächsische Hauptstaatsarchiv;
      • Photokopie der Münchner Handschrift;
      • Aufsätze;
      • Zurückstellung der Arbeiten an der Edition, bevorstehende Einberufung;
    • verschiedene Materialien: Empfangsbescheinigung für Photokopien;

  • Bl. 329-330: Ruodlieb; Karl Strecker: Berichte; (1941?-42)

Bearbeiter: Nikola Becker (2013)

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