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MGH-Archiv B 562

Briefwechsel, die "Denkmäler germanischer und deutscher Frühgeschichte" betreffend

unter den Präsidenten Edmund Ernst Stengel und Theodor Mayer bzw. dem Stellvertreter Carl Erdmann

215 Bl., Datierung 1938-43, teilweise chronologisch bzw. in sich grob rückwärts sortiert, Originale, Kopien, Abschriften, Durchschläge und handschriftliche Konzepte (Edmund Ernst Stengel)

  • Bl. 1-182: Denkmäler germanischer und deutscher Frühgeschichte; (1940-41)
    • Briefwechsel mit Bernhard Schmeidler:
      • Angebot der Gesamtleitung bei der Ausgabe der Denkmäler durch den Verlag F.W. Hendel;
      • Ausgabe des Arnold von Lübeck: Benutzung alter Kollationen von Bernhard Schmeidler für die MGH;
      • Johannes Mey;
      • Förderung durch das Reichsinstitut;
      • Bedeutung der Person Bernhard Schmeidlers für die Autorisation durch Edmund Ernst Stengel;
      • Aufsatz über Annalista Saxo und evtl. anderer Editionsauftrag an Bernhard Schmeidler (,Durchsetzbarkeit' von Schmeidlers These, "Ich glaube, man wird sich in Berlin an manchen Stellen entschließen müssen, auch noch andere Thesen von mir zu akzeptieren.");
      • Georgine Tangl und Robert Holtzmann (Berthold-Bernold);
      • Probleme der Papierbeschaffung;
      • Arbeitsaufnahme;
      • Mitsprache des Reichsinstituts: Plan der Sammlung und Mitarbeiter;
      • Diskussionspunkte: Verwendung der MGH-Ausgaben bzw. ,Konkurrenz' zu MGH-Neuausgaben;
      • mögliche Mitarbeiter: Botho Odebrecht, Ottokar Menzel, Georgine Tangl, Georg Gustav Wieszner (?), Hans Proesler, Otto Herding, (Paul ?) Schöffel;
      • Richtlinien;
      • Übernahme der Ausgaben der Denkmäler in die Reihe Geschichtsschreiber als Voraussetzung;
      • Betreuung der Geschichtsschreiber durch Bernhard Schmeidler ("die wertvollen Kräfte [.] wieder einzuschalten [.].");
      • "Erlöschen" von Bernhard Schmeidlers Lehrauftrag;
      • politische Rechtfertigung ("Ich habe meine rein sachlichen, sehr wohl erwogenen Gründe (als Historiker), wenn ich die Erscheinungen von 1933 an nicht mitmache und nicht mitgemacht habe.");
      • Warnungen Bernhard Schmeidlers von 1930 und Polemik gegen 'Mitläufer';
      • seine Amtsenthebung, zu seiner evtl. Untragbarkeit: Ablehnung eines ,Verkriechens';
      • Arbeitsaufwand und Honorar;
      • Anspruch auf Nennung seiner Tätigkeit auf Titelblatt oder Titelblattrückseite, sonst Rückzug ("und kann mich auf keine geduldete Winkelexistenz einlassen.");
      • Streit um angebliche Autorisierung Edmund Ernst Stengels;
      • Solidarisierung Bernhard Schmeidlers mit Edmund Ernst Stengel gegenüber dem Verlag;
      • Interna über den Verlag und seine Mitarbeiter (Max Schumann: "[.] halte für möglich, dass er 1933 oder infolge davon Schwierigkeiten bekommen hat [.].";
      • Ernst Schmidt: "ein Rindvieh mit Eichenlaub");
      • formale Fragen (Kapitelüberschriften, Anmerkungen, Nachworte);
      • Pädoyer Bernhard Schmeidlers für die Übertragung der Herausgeberrechte an den Verlag "unbeschadet der Rechte Dritter";
      • Auftrag an Bernhard Schmeidler durch den Verlag: Editionsplan;
      • evtl. Probleme mit übrigen MGH-Verlegern;
      • Berthold-Bernold-Ausgabe (Kritik Bernhard Schmeidlers an Tangl: keine Nennung von Schmeidlers Arbeiten, politische Gründe?);
      • wissenschaftliche Selbsteinschätzung Bernhard Schmeidlers;
      • Photographien zu Annalista Saxo;
      • Liutbirg-Vita (Ernst Witte);
      • Rechtsstandpunkt des Verlags (Willy Hoffmann);
      • Vermittlung durch Edmund Ernst Stengel bezüglich Tangl;
      • keine Aufnahme textkritischer Ausführungen (Ernst Witte);
      • Vertragsverhandlungen;
      • Zukunft Bernhard Schmeidlers im Falle des Scheiterns der Verhandlungen;
      • Honorarfragen;
      • Formatstreitigkeiten;
      • Kündigungsgedanken Bernhard Schmeidlers und seine wirtschaftliche Lage;
      • Stamm- und Fortsetzungsserie;
      • mögliche Mitarbeiter ("dass ich es für kein Hindernis halte, wenn irgend ein Beteiligter einmal in den bewegten Zeiten nach 1933 einmal aus einer staatlichen oder städtischen Stellung entfernt worden ist.";
      • keine Aufnahme von "Nichtariern"): Schumann, Franz Riederer, Hermann Schreibmüller, B. Gabler, W. Hetzelt, Wieszner, Anneliese Grau, Tangl, Lotte Knabe; Michael Seidlmayer, Alphons Lhotsky, Elisabeth Beer, Gustav Schmidt, Karl Hermann May, Ilse Wulkopf, E. W. Hoffmann, Hedwig Sanmann-von Bülow, Franz Morré, Herbert Ludat, Lahaine;
      • Rundschreiben zum Unternehmen;
      • Herausgebervertrag Bernhard Schmeidlers;
      • Festschrift für Karl Strecker;
      • Widukind-Aufsatz von Edmund Ernst Stengel, Stellungnahme von Robert Holtzmann;
      • Eingriffsrechte Bernhard Schmeidlers;
      • neue Mitarbeiter: Karl Langosch, Emanuel Schwab;
      • Nachruf auf Hans Hirsch;
    • Briefwechsel mit dem F.W. Hendel Verlag bzw. mit Ernst Schmidt:
      • Zusammenarbeit mit dem Reichsinstitut;
      • Motivation für die Denkmäler ("Wir wollen das in den ,Monumenta' Gewonnene den gebildeten Laien in angenehmer Form vermitteln.");
      • Schwerpunkt der Übersetzungen, Originale als "Hilfstexte";
      • Gewicht der Subskribenten;
      • Irritationen (wegen Verlagsankündigung);
      • Überleitung der Denkmäler-Texte in Sammlung von Einzelheften;
      • auch Neuveröffentlichungen des Reichsinstituts in den Einzelheften;
      • Formatfrage;
      • Streit um angebliche Autorisierung Edmund Ernst Stengels; "amtliche Entscheidung" über die Nennbarkeit Bernhard Schmeidlers;
      • Vertragsentwürfe;
      • Unterzeichnung der Vereinbarung;
    • Briefwechsel Bernhard Schmeidlers mit dem F.W. Hendel Verlag:
      • Voraussetzung für Bernhard Schmeidlers Tätigkeit Einverständnis des Reichsinstituts (keine alten Textausgaben als Grundlagen für die Übersetzungen);
      • Vermittlung zwischen Verlag und Reichsinstitut;
      • Vorschlag der Einfügung einer Kriegsklausel (Fristen);
      • Rolle des Lorentz Verlages (Geschichtsschreiber);
      • Person des Schriftleiters;
      • Ultimatum (Rücktrittsankündigung);
      • Herausgebervertrag;
      • Mitarbeiterverträge;
    • Briefwechsel mit Ernst Heymann:
      • Rechtsberatung: Gutachten zum Abdruck von MGH-Texten in den Denkmälern (Urheberrecht), Recht der Editoren bzw. Schutzwürdigkeit der Editionen an sich ("[.] würde diese Gewährung der wohl-begründeten nationalsozialistischen Anschauung entsprechen, dass der geistige Schöpfer als solcher auf jede Weise zu schützen ist.");
      • Urheberrechtsinitiativen der Akademie für Deutsches Recht;
      • Warnung vor Vertragsabschluss "ohne Vorbehalt der Rechte der Verleger und der Editoren";
      • Gegenentwurf des Verlags;
    • Brief von Ernst Witte: Übersetzung der Liutbirg-Vita; Verhandlungen mit Schmeidler;
    • Brief von Max Schumann an Bernhard Schmeidler: Vorbehalte des Verlags gegen die Verbindung mit dem Reichsinstitut (Fristen);
    • verschiedene Materialien:
      • Richtlinien für die Bearbeiter von Übersetzungen für die Denkmäler;
      • Vereinbarung zwischen dem F.W. Hendel Verlag und dem Reichsinstitut (Entwurf);
      • Meersburger Blätter. Hausmitteilungen des F.W. Hendel Verlages 1 (1941), S. 2-4: Ankündigungen zu den Denkmälern;
      • Abänderungen zum Vertragsentwurf vom 27.03.1941 (zwischen Verlag und Reichsinstitut);
      • Vertragsentwurf (zwischen Verlag und Bearbeiter);
      • Vertragsentwurf (zwischen Verlag und Bernhard Schmeidler) [vgl. B 580];

  • Bl. 183-215: Geschichtsschreiber der deutschen Vorzeit; (1938-43)
    • Briefwechsel mit Karl Brandi:
      • Verhandlungen mit der Verlagsbuchhandlung Dr. Ernst Wiegandt;
      • Übernahme der Geschichtsschreiber "in die Obhut der Monumenta";
      • Meinungsverschiedenheiten Brandis mit Wiegandt und Niederlegung der Redaktion;
      • Verhandlungsversuche Wiegandts beim Reichsinstitut;
      • Ablehnung eines Aufsatzes von Luise von Winterfeld für das Deutsche Archiv wegen Polemik;
    • Briefwechsel mit der Verlagsbuchhandlung Dr. Ernst Wiegandt bzw. dem Verlag Alfred Lorentz (Arndt Wiegandt):
      • Neuausgaben und Nachdrucke;
      • Verhandlungen des Reichsinstituts mit dem F.W. Hendel Verlag;
      • keine Ausgabe der eigentlichen Reihe der Denkmäler wegen Krieg, aber Beginn der Ergänzungsreihe möglich;
      • Fortbestand des Vertrages mit Hendel;
      • Fortbestand der Geschichtsschreiber bei Wiegandt;
      • Karl Langosch als Herausgeber?;
      • Liutbirg-Vita (Witte): Betreuuung u.a. durch Carl Erdmann;
    • verschiedene Materialien:
      • Verzeichnis der lieferbaren Bände der Geschichtsschreiber (Alfred Lorentz Verlag);
      • Gesamtverzeichnis und Neubearbeitungen der letzten Jahre (Verlag der Dykschen Buchhandlung);
      • Textauszug aus der Thietmar-Ausgabe (Robert Holtzmann) und Titelblatt;
      • Anzeige des Alfred Lorentz Verlags: Erwerb der Restvorräte und Verlagsrechte, Ergänzung durch Nachdrucke, lieferbare Bände;
      • Notizen zum Titelblatt;
      • Vertragsentwürfe und Verlagsvertrag (zwischen der Verlagsbuchhandlung Dr. Ernst Wiegandt und dem Reichsinstitut);

Bearbeiter: Nikola Becker (2013)

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