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Monumenta Germaniae Historica

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MGH-Archiv B 851

 

Briefe

1. Freiherr vom Stein: Konzept eines Briefes an Johann von Eichhorn, 3.5.1819

sowie der Brief Eichhorns an vom Stein, 20.3.1819
2 SS. auf Doppelblatt. Auf einem an ihn gerichteten eh. Brief mit U. des preußischen Staatsmanns und späteren Kultusministers Johann von Eichhorn (1779-1856) in Angelegenheiten der "Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde", an deren Gründung im Januar des Jahres Stein und Eichhorn beteiligt gewesen waren. Erörtert wird u. a. die Auswahl von Mitarbeitern - Eichhorn nennt etwa Savigny - und die Aufnahme von Quellen in die Sammlung der "Monumenta Germaniae historica". - Aus dem Antwortentwurf Steins: "[...] 3) Die Merowingische[n] u. Carolingische[n] Geschichtsquellen halte ich für zweckmäßig aufzunehmen - die Absicht bey der vorhabenden litterarischen Unternehmung ist, eine vollständige und wohlfeile Quellen Sammlung der deutschen Geschichte ihren Freunden zu verschaffen, welche Quellen in 12 biß [!] 13 Sam[m]lungen, so zum Theil nicht mehr im Buchhandel sondern nur in Auctionen aufzufinden, zerstreut sind. Schließen wir die fränkischen Geschicht[s] Schreiber aus, so muß der Freund der Geschichte sich Duchesne oder Bouquet anschaffen, beydes kostbare Werke [...]". - Der Brief Eichhorns datiert vom 16. April 1819 und umfaßt ebenfalls 2 SS.
Geschichte: Auszugsweise gedruckt bei Pertz, Das Leben des Ministers Freiherr vom Stein 5 (1854) S. 313f.; als "verschollen" gekennzeichnet bei vom Wallthor, Freiherr vom Stein 6 (1965), S. 80 Nr. 64. Für die MGH 2008 vom Antiquariat Inlibris, Wien erworben.

2. Briefmarke Dt. Post Freiherr vom und zum Stein 1757-1831, 145 Ct., gelaufen

3. Wilhelm Wattenbach: Brief an Daniel Krüger, 15.1.1892

Doppelblatt, eigenhändig. - An den hanseatischen Minister und Gesandten Daniel Christian Friedrich Krüger (1819-1896, ABD 51, S. 404-408) in Berlin: "[...] Da ich die Weihnachtsferien über wegen einer hartnäckigen Erkältung die auch jetzt noch nicht weichen will eingesperrt gehalten bin und mich besonders vor abendlichen Gesellschaften hüten soll, so bitte ich es mir nicht übel zu nehmen, wenn ich auch Deiner freundlichen Einladung nicht folge sondern mit besten Dank mich zu entschuldigen bitte [...]"
Geschichte: 2008 vom Antiquiariat Köstler, Tutzing, erworben.

4. Georg Waitz: Brief an den Münchner Oberbibliothekar Karl Halm, 26.2.1876

Doppelblatt, eigenhändig. - W. dankt für die Übersendung eines Bandes aus Mignes Patrologia latina und erkundigt sich nach Clm 14451 (=S. Emmer. E 74, vgl. MGH LdL 1, S. 263 zu Gebhard von Salzburg) sowie einem ebenfalls aus Regensburg stammenden verlorenen Codex mit den Libri duo contra Guibertum antipapam des Anshelm von Lucca, der bei Petrus Canisius, Thesaurus monumentorum ecclesiasticorum et historicorum Bd. 3, 1 S. 369 erwähnt wird. Zur Regensburger Hs. letzterem vgl. C. Märtl: Zur Überlieferung des Liber contra Wibertum Anselms von Lucca, DA 41 (1985), S. 192-202, hier S. 192.
Geschichte: 2013 vom Antiquiariat Köstler, Tutzing, erworben.

5. Harry Bresslau: Brief an einen Ungenannten [Berthold Bretholz], nicht nach 1923

1 Seite auf Doppelbl. mit gedrucktem MGH-Briefkopf, eigenhändig, beiliegend Erfassungsbogen des Antiquariats. - B. sucht letzte Abstimmung wegen des Editionstextes, verspricht die Anweisung von 300 M. an Prof. [Wilhelm] Weinberger, gibt seiner Freude über den bevorstehenden Abschluß der Edition des Cosmas von Prag in den Scriptores rerum Germanicarum NS 2 Ausdruck und dankt für ein übersendetes Buch.
Geschichte: 2013 vom Antiquiariat V. A. Heck, Wien erworben.

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